US-Kino darf "Melania"-Doku nicht mehr zeigen
Ein Independent-Kino im US-Bundesstaat Oregon musste die neue Doku über die First Lady Melania Trump aus dem Programm nehmen. Laut einem Medienbericht gab der Betreiber des Kinos an, dass Amazon unglücklich über die Art der Bewerbung für "Melania" gewesen sei. Der US-Konzern hatte für das Filmprojekt 40 Millionen Dollar springen lassen.
Das Kino kündigte die Doku von Regisseur Brett Ratner etwa mit dem Slogan "Um den Feind zu besiegen, muss man ihn kennen" an. Und: "Trägt Melania Prada? Finden Sie es am Freitag heraus!"
Auf der Webseite erklärte Kino-Manager Jordan Perry, warum er den Film überhaupt gespielt hatte: Um während zweier programmtechnisch mauer Wochen die Säle zu füllen, habe er sich gefragt, "warum nicht dieses rätselhafte Eitelkeitsprojekt der Frau des amtierenden Präsidenten zeigen?"
Als Reaktion auf Amazons Entscheidung zeigte das Kino eine Leuchtreklame mit der Aufforderung, doch beim zum Konzern gehörenden Supermarkt Whole Foods einzukaufen und ein Prime-Abo abzuschließen.
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