Thomas Stipsits: Überraschender Co-Star für neuen Kinofilm
Mit "Griechenland oder Der laufende Huhn" gelang Thomas Stipsits 2023 einer der erfolgreichsten österreichischen Filme der letzten Jahre. Mehr als 287.000 Kinotickets wurden verkauft und auch die ORF-Quoten konnten sich sehen lassen: 1,325 Millionen Zuseherinnen und Zusehern und 44 Prozent Marktanteil erreichte die Komödie im Februar 2024 nach endgültiger Gewichtung. Selbst das Da-Capo am Faschingsdienstag 2025 lockte noch einmal im Schnitt 800.000 ORF-Seher an.
Neues Kinoprojekt
Während Stipsits mittlerweile im ORF als Inspektor Sifkovits auf Verbrecher- und Quotenjagd geht, wird nun ein neues Kinoprojekt des Kabarettisten und Schauspielers immer konkreter. Der Filmfonds Wien gab bekannt, die Komödie "Italien oder non mio esolo" zu fördern. Laut Projektliste beträgt die Förderung bis zu 550.000 Euro. Auch die Förderzusage des Österreichischen Filminstituts ist Ende Februar erfolgt. 2,4 Millionen Euro Herstellungsförderung ist zu der Produktion der e&a Film (Markus Pauser) vermerkt.
Zu der Handlung heißt es in der Produktionsnotiz: "Einst hat er die Hitparaden gestürmt, nun muss sich Schlagersänger Gery mit Werbe-Auftritten für eine Fleischerei über Wasser halten. Als er versucht, mit einer Fan-Pilgerreise durch Italien seine Karriere zu retten, verirrt er sich mit einem unfreiwilligen Wegbegleiter. Ein ungleiches Duo, in dem der eine stur ist und der andere ein Esel. Und die Erkenntnis, dass der richtige Weg auch dort sein kann, wo man falsch abbiegt."
"Toller Hauptdarsteller"
Dem KURIER verriet Thomas Stipsits dazu vergangenen Oktober: „Es ist keine ,Griechenland‘-Fortsetzung, aber mit demselben Produktionsteam: Eine neue Geschichte in einem neuen Land. Mit einem unfassbar tollen Hauptdarsteller, der sicher für Überraschung sorgen wird – also neben mir, ich spiel’ schon eine große Rolle“.
Es dürfte sich bei dem "Hauptdarsteller" tatsächlich um ein Grautier und Langohr handeln, wie der KURIER erfuhr.
Das Drehbuch zum "Italien"-Film schrieb Stipsits erneut gemeinsam mit Iris Moizi. Aus dem "Griechenland"-Team fehlen werden allerdings die Regisseurinnen Claudia Jüptner-Jonstorff ("Aufputzt is'") und Eva Spreitzhofer ("Wie kommen wir da wieder raus?"). Regie wird nun Daniel Prochaska führen. Er und Stipsits kennen einander unter anderem von den Stinatzkrimi-Verfilmungen. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.
Über die weitere Besetzung - neben Thomas Stipsits und einem Esel - ist noch nichts bekannt. "Esolo" ist übrigens nicht die korrekte Bezeichnung für Esel im Italienischen. Diese lautet "Asino". Aber bereits bei "Griechenland" gab es im Untertitel mit "Der laufende Huhn" eine bewusst kreative Schreibung.
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