Oscar: Das sind die Nominierten

"The King's Speech" führt die Liste der Oscar-Nominierungen an. Es folgen "True Grit", "Inception" und der Facebook-Film "The Social Network".

Wenig überraschend hat das britische Historiendrama "The King's Speech" von Tom Hooper zahlreiche Oscar-Nominierungen (12) erhalten - darunter für die wichtigsten Kategorien "Bester Film" und "Beste Regie". 

Im Bild: Colin Firth in "The King's Speech". Colin Firth, der bereits einen Golden Globe für seine Darstellung als stotternder englischer König George VI. erhalten hatte, ist auch für einen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Über zehn Nominierungen darf sich "True Grit", der Western der Coen-Brüder, freuen.
Während die erst 14-jährige Hailee Steinfeld (im Vordergrund) in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" ins Rennen geht, ... ... könnte der großartig aufspielende Jeff Bridges (im Bild) Colin Firth den Oscar in der Kategorie "Bester Hauptdasteller" streitig machen. Um die Auszeichnung als "Bester Hauptdarsteller" rittern auch Javier Bardem für seine Rolle als Krebskranker im mexikanischen Drama "Biutiful", ... ... Jesse Eisenberg in "The Social Network", ... … James Franco, der in "127 Hours" den Bergkletterer Aron Ralston mimt und gemeinsam mit Anne Hathaway die Oscar-Nacht moderieren wird. Christopher Nolans Science-Fiction-Spektakel "Inception" (Bild) und David Finchers Facebook-Film "The Social Network" sind jeweils achtmal nominiert. 

Im Bild: Joseph Gordon Levitt an der Seite von Leonardo DiCaprio sind für keinen Oscar nominiert. Nominiert in der Hauptkategorie "Bester Film" sind neben "The King's Speech" (Österreichstart: 18.2.), "True Grit", "Inception", "Social Network", "Black Swan", "127 Hours" auch David O. Russells Box-Drama "The Fighter" (im Bild) ... ... und "Toy Story 3" - erst der dritte Animationsstreifen, der als bester Film nominiert wurde. Zuvor hatten das nur "Oben" im Vorjahr und "Die Schöne und das Biest" 1991 geschafft. Auch im Rennen um einen Oscar in der Kategorie "Bester Film": Der vierfach nominierte Arthouse-Film "Winter's Bone" von Debra Granik. Am Sundance Filmfestival wurde "Winter's Bone" zum besten Film gekürt.

Im Bild: Jennifer Lawrence. Auf die Ehrung als bester Regisseur können nach dem Gewinn von Kathryn Bigelow im vergangenen Jahr heuer nur Männer hoffen: "Black Swan"-Regisseur Darren Aronofsky  (im Bild) konkurriert in der Kategorie mit David O. Russell, Tom Hooper, David Fincher und dem Regie-Duo Joel und Ethan Coen. Chancen auf den Titel der besten Hauptdarstellerin haben neben der "Ballerina" Natalie Portman ("Black Swan") … … auch Annette Bening für ihre Darstellung einer lesbischen Mutter in "The Kids Are All Right". Dank ihrer Rolle in "Blue Valentine" darf Michelle Williams, die bereits für einen Oscar ("Brokeback Mountain, 2005) nominiert war, wieder Hoffnung schöpfen. Nominiert ist sie in der Königs-Kategorie "Beste Hauptdarstellerin". Mit "Rabbit Hole" bringt sich Nicole Kidman nach einer langen Flaute, die sie nicht zuletzt auch ihrem Botox-Überschuss zu verdanken hatte, wieder zurück ins Geschäft. Sie ist für einen Oscar in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" nominiert. Die Überraschung des abgelaufenen Jahres 2010 darf ebenfalls auf einen Oscar in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" hoffen: Jennifer Lawrence. Die erst 20-Jährige spielt in "Winter's Bone" die 17-jährige Ree, die ihren Vater sucht, der abgehauen ist und der das Haus, in dem sie, ihre Geschwister und ihre kranke Mutter leben, verpfändet hat. Der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer ist indes für die Filmmusik zu Christopher Nolans "Inception" zum neunten Mal für Hollywoods höchste Auszeichnung nominiert worden. In der Kategorie gehen mit ihm die Kompositionen für die Filme "The King's Speech", "127 Hours", "The Social Network" und "How to Train Your Dragon" ins Rennen. Auf die Auszeichnung als "Bester Nebendarsteller" hoffen indes Christian Bale, der für seine Rolle als drogenabhängiger Boxtrainer in "The Fighter" bereits den Golden Globe gewann, … … John Hawkes für "Winter's Bone",  … … Mark Ruffalo für "The Kids Are All Right", … … Geoffrey Rush für "The King's Speech" und … … Jeremy Renner als hoffnungsloser Räuber in "The Town". Damit bescherte Renner dem im Vorfeld höher eingeschätzten Drama "The Town" die einzige Oscar-Chance. Branchenkenner hatten die zweite Regiearbeit von Ben Affleck als sicheren Anwärter für eine Nominierung als besten Film gesehen.
(KURIER.at / mawe, apa) Erstellt am
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