Regisseur Umut Dag: "Auf die Kränkung folgte bei mir eine Trotzreaktion"

Regisseur Umut Dag: "Auf die Kränkung folgte bei mir eine Trotzreaktion"
Ein Gespräch über die neue Serie "Die Macht der Kränkung" (ZDFneo/ORF), Hierarchien in der Filmbranche und seinen Job als Kaffee-Holer für Ottfried Fischer.

von Gabriele Flossmann

Gerichtspsychiater Reinhard Haller analysiert die unterschiedlichsten Verbrechen. Eines haben alle gemeinsam – das Erlebnis einer Kränkung. Auf Hallers Buch „Die Macht der Kränkung“ basiert die gleichnamige sechsteilige Dramaserie, die ab heute (Dienstag) bei ZDFneo und ab Sonntag im ORF zu sehen ist (siehe Infobox). Die Serie zeichnet die Vorgeschichte eines Amoklaufs nach. In jeder Folge stehen das Schicksal und die Kränkungen einer Person im Fokus. Das Publikum kann mitraten, wer am Ende als Täter oder Täterin in Frage kommt. Unter der Regie von Umut Dag agiert ein prominentes Ensemble: Murathan Muslu, Julia Koschitz, Johanna Wokalek, Antje Traue, Lea Zoë Voss u. a.

KURIER: Sie haben bei zwei Episoden der Krimi-Reihe „Vienna Blood“ Regie geführt. Darin geht es um den Beginn des Profiler-Berufs, um die erste Zusammenarbeit eines Kriminalisten mit einem Psychiater im Jahrhundertwende-Wien. In der neuen Serie arbeiten Sie quasi mit einem Nachfolger von Sigmund Freud zusammen, mit Psychiater Reinhard Haller. Gibt es da einen Zusammenhang?

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