Transistor radio receiver on wood table in home interior 3d

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Kultur Medien
07/30/2020

Radiotest: Radioreichweite leicht gesunken

Leichte Rückgänge bei Reichweiten der ORF- und Privatsender. Hördauer etwas gestiegen.

Der Radiotest 2019/2020, der heute, Donnerstag, veröffentlicht wurde, zeigt einen leichten Rückgang der Radio-Reichweite in der Gesamtbevölkerung - von 76,9 auf 76,2 Prozent. Die ORF-Radios erreichten eine Gesamt-Tagesreichweite von 62,2 gegenüber 62,4 Prozent im Vergleichszeitraum. Die Privatradios kamen auf 27,3 Prozent Tagesreichweite (gegenüber 28 Prozent).

Reichweitenstärkster Sender in der Gesamtzielgruppe (ab zehn Jahren) ist wieder Ö3, dessen Reichweite allerdings von 32,9 Prozent auf 31,9 Prozent leicht sank. Stärkster bundesweiter Privatradio-Konkurrent ist Kronehit, dessen Reichweite von 10,9 auf 9,6 Prozent ebenfalls leicht zurückging. Ö1 erreichte etwas mehr Reichweite als im Vergleichszeitraum (10 Prozent gegenüber 9 Prozent), FM4 kam auf 3,2 Prozent (3,3 Prozent). Die Regionalsender des ORF erzielten österreichweit 29,7 Prozent (29,4 Prozent). Die Daten beziehen sich auf den Zeitraum Juli 2019 bis inklusive Juni 2020.

In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kamen die ORF-Sender auf 52,3 Prozent (53,3 Prozent) Tagesreichweite und die Privatradios auf 34 Prozent (35,9 Prozent). Für Ö3 werden 37,1 Prozent (38 Prozent) ausgewiesen, für die von der RMS vermarkteten Privaten (RMS Top) 33,5 Prozent (35,7 Prozent) und für Kronehit 14,4 Prozent (16,6 Prozent). FM4 erreichte in dieser Altersgruppe 5 Prozent (5,1 Prozent), Ö1 5,8 Prozent (5,4 Prozent) und die ORF-Regionalradios 15,2 Prozent (15,3 Prozent).

 

200 Minuten

Jene Österreicher (zehn plus), die das Radio einschalteten, liehen ihm in den vergangenen zwölf Monaten im Schnitt 200 Minuten ihr Ohr - das war fünf Minuten länger als im Vergleichszeitraum. Bei den Marktanteilen gab es wenig Bewegung: 75 Prozent gingen an die ORF-Sender (davor 74 Prozent), wobei die öffentlich-rechtlichen Regionalsender mit 35 Prozent (im Vergleich zu 36 Prozent) knapp vor Ö3 mit 31 Prozent (32 Prozent) lagen. Alle Privatsender zusammen erzielten etwas weniger Marktanteil als im Vergleichszeitraum, nämlich 25 Prozent (gegenüber 26 Prozent).