Hochkarätige Gäste und neuer Talk: ProSiebenSat.1Puls4 mit Info-Offensive
Ab 27. Jänner moderiert Gundula Geiginger das „Medienkompetenz-Magazin“ namens „Breaking Media“ (zunächst dienstags, 22.20 Uhr, Puls4)
Mit einer Info-Offensive startet die Info-Redaktion von ProSiebenSat.1Puls4 ins Jahr 2026. Neu im Programm ist ab 27. Jänner ein „Medienkompetenz-Magazin“ namens „Breaking Media“. Moderiert wird es von Gundula Geiginger. „Breaking Media" (zunächst dienstags, 22.20 Uhr, Puls4) beleuchtet laut Aussendung die heimische und internationale Medienlandschaft. In der Liga spielt übrigens auch der neue Eigentümer des ProSiebenSat.1-Konzerns, die Berlusconi-Familienholding MFE.
Das neue Magazin setzt auf Aufklärung: Fake News, technologische Trends und Faktenchecks stehen im Mittelpunkt. Als erster prominenter Gast stellt sich Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler (SPÖ) den Fragen. Das Format rückt dann ab Februar chronologisch hinter den Talk-Klassiker „Pro und Contra“.
Kanzler-Auftakt bei „Pro und Contra“
Ab dem 10. Februar übernimmt Manuela Raidl mit „Pro und Contra“ den Sendeplatz um 22.20 Uhr auf Puls4. Die neue Saison startet hochkarätig: Eine Spezialreihe mit den Spitzen der österreichischen Politik beginnt mit Bundeskanzler und ÖVP-Chef Christian Stocker.
Manuela Raidl startet am 10. Februar mit Bundeskanzler Christian Stocker in die neue Saison von „Pro und Contra“
Parallel dazu expandiert die Diskussionsrunde „Wild Umstritten“. Moderator Werner Sejka ist mit seinem Format bereits am 14. Jänner - und künftig immer mittwochs, 22.25 Uhr - zusätzlich auf ATV zu sehen. Zum Wochenstart gibt es weiterhin eine Ausgabe im Hauptabend von Puls24. Als Gäste angekündigt sind etwa Alexander Wrabetz, Claudia Reiterer und Matthias Strolz.
Herzhafte Analyse
Knapp und pointiert lautet die Devise weiterhin bei „Aktuell: Die Woche“. Das Trio um Meinrad Knapp, Thomas Hofer und Peter Hajek gibt sich weiterhin freitags um 21.40 Uhr Uhr bei ATV die Ehre.
Die Journalisten-Runde „Aktuell: Der Talk“ wurde, wie berichtet, über den Jahreswechsel eingestellt. Die mit der Sendung „gewonnene Expertise fließt künftig in eine neue Talk Sendung mit Meinrad Knapp, die wir aktuell entwickeln“, hieß es in einem Schreiben an frühere Teilnehmer des Journalisten-Talks. Noch ist es offenbar noch nicht so weit.
Investment in Public Value und personelle Weichenstellungen
Infochefin Corinna Milborn sieht auch für Privatsender einen demokratiepolitischen Auftrag. Sie betont: „Wir sind uns als Medienkonzern unserer Verantwortung bewusst, qualitative Information und Diskussion für ein Massenpublikum zu bieten und investieren daher in Public Value.“ Denn ohne einen gemeinsamen Boden an Fakten, harte Nachfragen und öffentlichen Diskurs funktioniere Demokratie nicht.
Begleitet wird die inhaltliche Neuausrichtung durch personelle Veränderungen: Lisa Fritsch übernimmt die Position als Chefredakteurin Talk, während Andreas Rossmeissl ab sofort als Politikchef fungiert.
Kommentare