"Succession": Nach „Vatermord“ gehen die Intrigen erst so richtig los

Interne Machtkämpfe im Medienunternehmen: Brian Cox als Logan Roy, Sarah Snook als seine Tochter Siobhan
Brillante dritte Staffel „Succession“ auf Sky: Nach Kendalls Bruch mit dem Vater entzünden sich unter den Geschwistern die Intrigen

Mit den Worten „Du bist kein Killer“ hat Logan Roy seinen ältesten Sohn Kendall geopfert. Denn nur wer ein Killer ist, darf die Nachfolge von Logan Roy – einem Medienmogul vergleichbar mit Rupert Murdoch – im familiären Medienkonzern Waystar Royco antreten.

Kendall ist kein Killer, also auch kein würdiger Nachfolger. Während einer Pressekonferenz soll er auf Befehl des Vaters die Schuld für einen vertuschten Skandal auf sich nehmen und eine Gefängnisstrafe riskieren. Doch Kendall dreht den Spieß um:

Vor laufender Kamera erklärt er, dass niemand anderer als Logan Roy für die Missbrauchsvorfälle auf den konzerneigenen Kreuzfahrtschiffen verantwortlich sei: „Mein Vater ist ein Tyrann und ein Lügner.“

Der Eklat ist perfekt, die Familie Roy in ihren Grundfesten erschüttert – und die zweite Staffel von „Succession“ fulminant zu Ende.

Dank Corona musste man auf die Fortsetzung von HBO’s mehrfach preisgekrönter Hit-Show länger als geplant warten, doch nun startet der machiavellische Machtreigen in die dritte Staffel (abrufbar auf Sky).

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