"La Sylphide": Staatsballett im Aufwind

Dank Ballettchef Manuel Legris ist das Wiener Staatsballett im Aufwind. Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Ausblick.

Am Mittwoch hat an der Wiener Staatsoper Filippo Taglionis "La Sylphide" in der Choreografie von Pierre Lacotte Premiere. Ein romantisches Ballett, das lange vergessen war, ehe es Lacotte (jetzt in der Einstudierung von Ballettchef Manuel Legris) wieder auf die Bühne gebracht hat. Für Legris ein "weiterer Baustein im Repertoire".

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Roman Lazik als James, Andrey Kayadanovskiy als Magde, eine Hexe, und Nina Polakova als Effie (v.l.) "Es ist mir sehr wichtig, nach und nach die klassischen Werke des Ballett-Kanons zu zeigen", sagt Legris. Denn: ...

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Irina Tsymbal als La Sylphide ... "Da gibt es einigen Nachholbedarf. Ich freue mich aber, dass das Publikum unseren Weg mitgeht und immer mehr Wert auf unsere Arbeit legt", so Legris, der als Chef des Wiener Staatsballetts mit "La Sylphide" die zweite Premiere der zweiten Spielzeit präsentiert.

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Irina Tsymbal als La Sylphide und Roman Lazik als James Legris weiter: "Mir ist ganz bewusst, dass das Wiener Ballett in den vergangenen Jahren nicht immer im Sonnenschein war, sondern eher etwas im Regen stand. Aber ich denke, unser eingeschlagener Weg passt."

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Nina Polakova als Effie, Roman Lazik als James und Irina Tsymbal als La Sylphide (v.l.) Ein Weg, der das künstlerische Niveau stark angehoben hat.

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Nina Polakova als Effie, Roman Lazik als James und Irina Tsymbal als La Sylphide (v.l.) Auch dank Legris, der "immer bei meinen Tänzerinnen und Tänzern" sein will, der sich inzwischen "einen klaren Überblick über die Möglichkeiten der Compagnie" verschafft hat und der sich auf die ersten Gastspiele in Versailles (mit "Marie Antoinette") sowie Monte Carlo und Tokio "sehr freut".

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Nina Polakova als Effie, Irina Tsymbal als La Sylphide und Roman Lazik als James (v.l.) Der Choreograf Legris tritt dabei bewusst in den Hintergrund.

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Roman Lazik als James und Irina Tsymbal (7.v.r.) als La Sylphide "Ich möchte hier etwas bewegen und ich würde nur dann choreografieren, wenn mich ein Werk wirklich zwingend dazu drängt."

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Irina Tsymbal als La Sylphide und Roman Lazik als James Auf fünf Jahre ist der Vertrag des Weltklasse-Tänzers vorerst befristet.

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Irina Tsymbal als La Sylphide Dass er weitermachen will, gibt Legris offen zu. "Bis
die Arbeit eines Ballettchefs auch sichtbare Früchte trägt, vergeht eine gewisse Zeit. Sollten unseren Verträge verlängert werden, hätten wir noch viel mehr Handlungsspielraum."

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Irina Tsymbal als La Sylphide und Roman Lazik als James Als Tänzer ist Legris 2012 auch bei ImpulsTanz im Einsatz. 

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Irina Tsymbal als La Sylphide "Das ist ein privates Herzensprojekt, ich schätze dieses Festival sehr." Kann sich Legris zeitgenössischen Tanz auch im Haus am Ring vorstellen? "Warum nicht?" Aber: ...

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Irina Tsymbal als La Sylphide ... "Grundsätzlich gilt: Ich will hier niemanden verprellen. Erst kommt das Repertoire. Experimente kann man dann wagen, wenn man das Vertrauen des Publikums ganz gewonnen hat."

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Natalie Kusch als Zweitbesetzung der Effie, Shane Wuerthner als Zweitbesetzung fuer die Rolle des James, und Maria Yakovleva als Zweitbesetzung fuer die Rolle La Sylphide (v.l.)

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