Filmkritik zu "Home Sweet Home": Grauenvolle Geheimnisse im Keller
© Constantin
Eine hochschangere Frau zieht aufs Land in ein "Haunted House". Deutscher Horror mit Nilam Farooq.
Von Gabriele Flossmann
Alfred Hitchcock hatte es mit „Cocktail für eine Leiche“ vorgemacht: Das Spiel um das perfekte Verbrechen, Hitchcocks erster Farbfilm aus dem Jahr 1948, ist nämlich in einer einzigen Einstellung gedreht. Jedenfalls ohne Schnitt und Gegenschnitt. Immer wenn beim Drehen eine Filmrolle gewechselt werden musste, suchte und fand der Altmeister des Suspense eine Möglichkeit, den Übergang für den Zuschauer unbemerkt zu gestalten.
An dessen Virtuosität kommt dieser Film zwar nicht heran, aber er hebt sich von anderen „Haunted-House“- Filmen durchaus wohltuend ab. Falls man inszenierten Horror als Wohltat empfinden kann.
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