Teenager werden Mütter im neuen Film der Dardenne-Brüder

Kind behalten oder zur Adoption freigeben? „Junge Mütter“ ist eine tolle Sozialstudie von Luc und Jean-Pierre Dardenne.
Zwei Jugendliche mit Baby.

Immer wieder schaffen es die beiden preisgekrönten belgischen Regisseure Luc und Jean-Pierre Dardenne, mit ihrem sozialkritischen Kino zu begeistern – ganz besonders in ihrem mittlerweile 13. Langfilm „Junge Mütter“. Mit aufmerksamer Handkamera folgen sie dem Schicksal mehrerer sehr junger Frauen, die in einer Mutter-Kind-Einrichtung nahe Lüttich leben. Sie sind schwanger beziehungsweise haben gerade entbunden und müssen darüber entscheiden, wie sie ihr weiteres Leben gestalten wollen. Sollen sie ihr Kind behalten oder zur Adoption freigeben?

Mit ihrer dokumentarischen Genauigkeit machen die Dardennes ihre schwierigen Lebensentwürfe in sozial prekären Umständen zu großem Kino. 

INFO: BEL/F 2025. 105 Min. Von Luc und Jean-Pierre Dardenne. Mit Babette Verbeek.

Kommentare