Diagonale: Eröffnung des österreichischen Filmfestivals mit „Rose“

Hilde Dalik.
Das österreichische Filmfestival (18. bis 23. März) wird mit Markus Schleinzers Drama "Rose" eröffnet, Hilde Dalik erhält Schauspielpreis.

Zusammenfassung

Großer Schauspielpreis der Diagonale an Hilde Dalik.

Der Eröffnungsfilm der diesjährigen Diagonale (18. bis 23. März) steht fest: Nach seiner Premiere im Wettbewerb der Berlinale, wir der neue Film „Rose“ von Markus Schleinzer in Graz zum Auftakt des Filmfestivals erstmals in Österreich gezeigt. In „Rose“ spielt die deutsche Star-Schauspielerin Sandra Hüller eine „Weibsperson“, die sich inmitten des Dreißigjährigen Krieges als Soldat ausgibt und in einem protestantischen Dorf Land erwirbt. Der Film habe sie „zutiefst berührt, weil er aus der Vergangenheit heraus über Freiheiten spricht, die man schnell wieder verliert, wenn sie nicht geschützt werden“, so das Intendanten-Duo Claudia Slanar und Dominik Kamalzadeh über das Schwarz-weiß-Drama des österreichischen Regisseurs.

Auch der Große Diagonale-Schauspielpreis 2026 steht fest: Er geht an die vielseitige Schauspielerin Hilde Dalik („Sargnagel – Der Film“) und wird anlässlich der Eröffnung in der Helmut-List-Halle übergeben. Das filmhistorische Special widmet sich dem heimischen Doku-Schaffen unter dem Titel „Neue Unsicherheiten – Österreichischer Dokumentarfilm in den 90er Jahren“. Die Festivalschiene „Position“ ist der Wiener Filmemacherin und Musikerin Billy Roisz gewidmet. 

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