"Peter Grimes" im Theater an der Wien: Wunschloses Opernunglück

"Peter Grimes" im Theater an der Wien: Wunschloses Opernunglück
Umjubelten Inszenierung von Christof Loy feierte Premiere.

Im Jahr 2015 feierte diese Produktion im Theater an der Wien ihre Premiere und wurde zu einem der größten Erfolge der sich allmählich dem Ende zuneigenden Ära von Intendant Roland Geyer. Ein frenetisch jubelndes Publikum, hymnische Kritiken und den Opera Award für die international (!) beste Aufführung des Jahres – Christof Loys Umsetzung von Benjamin Brittens Meisterwerk „Peter Grimes“ setzte einen längst legendären Meilenstein der jüngeren Musiktheatergeschichte.

Und das auch heute noch. Denn in seiner letzten Saison hat Geyer drei fabelhafte Aufführungen nochmals ins Theater an der Wien zurückgebracht. Nach Claus Guths szenischer Umsetzung von Händels Oratorium „Saul“ sowie Robert Carsens hinreißender Adaption von Rameaus „Platée“ ist jetzt (nur noch bis 25. Oktober) „Peter Grimes“ an der Reihe; wieder ein Siegeszug.

Denn das sehr prominent besetzte Premierenpublikum hat auch diesmal die enorme Qualität des Unterfangens erkannt, es gab minutenlange Ovationen für alle Beteiligten.

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