Berlinale: Schriftstellerin und Schifahrer, Kaiserin und Kammerzofe

Berlinale: Schriftstellerin und Schifahrer, Kaiserin und Kammerzofe
Österreichische (Ko)produktionen über Ingeborg Bachmann, Sisi und Stams beim Filmfestival in Berlin

Gelächter und Zwischenapplaus erntete eine Szene in Margarethe von Trottas Bio-Pic „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“. Gefragt, ob sie Berlin möge, antwortet Ingeborg Bachmann: „In Berlin ist jeder Tag so grau. Berlin kann mir nicht gefallen.“ Tatsächlich lässt das Berliner Wetter auch aktuell immer wieder zu wünschen übrig – was für Heiterkeit sorgte. Wien gefalle ihr aber auch nicht, fügt Bachmann hinzu: Ihre Lieblingsstadt sei Rom.

Mit „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ feierte eine österreichische Koproduktion ihre Premiere im Wettbewerb von Berlin. Margarethe von Trotta, große Veteranin des europäischen Erzählkinos, rekapituliert in gepflegten Bildern das Ende der Liebesbeziehung zwischen der österreichischen Dichterin und dem Schweizer Schriftsteller Max Frisch.

Kommentare