Andrea Gabalier im November 2018 bei seinem Konzert in der Olympiahalle Innsbruck.
Die Vergabe der nach dem Komiker Karl Valentin benannten Faschings-Auszeichnung an Andreas Gabalier sorgt zur Zeit für Diskussionen. Der Grazer Schlagerstar habe die Auszeichnung aufgrund eines fragwürdigen Albumcovers, auf dem seine Körperhaltung an ein Hakenkreuz erinnert, nicht verdient, so die Erbengemeinschaft Karl Valentins(mehr dazu hier).
Doch wie ist der einstige Musikantenstadl-Debütant zu einem derart polarisierenden, hallenfüllenden Volksmusik-Phänomen geworden?
Andreas Gabalier wurde 1984 in Kärnten geboren, aufgewachsen ist er jedoch in Graz, mit seinen drei Geschwistern. Sein Bruder ist der Turniertänzer Willi Gabalier.
Im selben Jahr nahm er am Vorentscheid für den Grand Prix der Volksmusik teil, musste allerdings hinter Sänger Franz Brei zurückstecken. Seinen Durchbruch feierte er 2009 trotzdem mit seinem ersten Album "Da komm' ich her", das für einen Amadeus als Album des Jahres nominiert wurde.
Alle darauffolgenden Alben waren auf Platz 1 der österreichischen Charts. 2011 gelang es Gabalier zudem, gleichzeitig drei Alben in den Top 10 zu positionieren.
Bereits im darauffolgenden Jahr sorgte mit der Aussage: "Es ist nicht leicht auf dieser Welt, wenn man als Manderl heute noch auf ein Weiberl steht" bei der Verleihung des Amadeus für Unmut...
Nachdem seine Äußerungen über "Standort" und "Flater" (gemeint hatte er die Zeitungen "Der Standard" und "Falter") Ende letzten Jahres für Verwunderung gesorgt hatten, ist Gabalier mit der Verleihung des Karl-Valentin-Ordens wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Und das nicht nur auf der Kitzbühler Streif, bei der er auf dem Foto zu sehen ist.
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