Schluss mit faulen Kuscheltieren!
Eigentlich eine traurige Geschichte: Plüschhund Jack wurde in einem Hotel vergessen. Seine Besitzer haben sich nie wieder gemeldet. Auch nicht, als das Hotel eine Suchaktion auf den Sozialen Medien gestartet hat. Die Herberge im australischen Perth hat nach zwei Monaten beschlossen: Jetzt ist gut. Jetzt kann er sich mal nützlich machen, der Jack. Deswegen wurde er kurzerhand ins Hotelpersonal integriert. Was der Kuschelwauz jetzt genau dort arbeitet, geht aus den viralen Postings nicht hervor.
Aber vielleicht wird er ja schlaflosen Gästen zur Verfügung gestellt. Die „New York Times“ hat sich kürzlich erschöpfend diesem Tabuthema gewidmet: Erwachsene, die mit Stofftieren im Arm besser abschalten und daher leichter einschlafen können. Das ist wissenschaftlich untermauert, wenn auch nicht sehr. Irgendwas mit Cortisol-Abfall und kognitiver Aktivierung. Dem Teddy wird’s wohl wurscht sein. Also hoffentlich. Das wäre der Entspannung schon sehr abträglich, wenn so ein Teddy im ersten Schlaf-Eintunken plötzlich beginnen würde, ungefragt rumzudozieren.
Flammenwerfer zur Bettruhe
Am beliebtesten sind übrigens immer noch Teddybären, aber schon auf Platz fünf sind Drachen. Bitte, wenn Mundgeruch mit Röstaroma der Bettruhe hilft. Man könnte die Kuscheltiere durchaus noch mehr Aufgaben übernehmen lassen. Die sollen ruhig mal die Steuererklärung machen oder einen in der nächsten langweiligen Sitzung vertreten.
Übrigens keineswegs beim Einschlafen helfen Puppen. Das ist noch weniger wissenschaftlich erwiesen. Aber das sieht man doch, so gruslig wie Puppen sind.
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