Chaos als Programm, also so wirklich
Während wir uns hier noch brav überlegen, ob wir eher doch Bitte und Danke zu ChatGPT oder anderen Helferlein der Künstlichen Intelligenz sagen, braut sich andernorts schon gröberes Unheil zusammen. Fachmedien nannten ihn den „bösen Cousin“ von ChatGPT und das verheißt nichts Gutes. Und der Name ist auch schon Programm: ChaosGPT heißt ein Chatbot, der dafür geschaffen wurde, sich seine Anweisungen selbst zu geben. Ohne Umweg über ein menschliches Gehirn. Und der Computerchaot hat dann gleich mal fix beschlossen, was sein ultimatives Ziel sein soll: Die Menschheit auszulöschen. Jetzt heißt es natürlich: Keine Sorge, das war doch nur ein Satire-Experiment, um Gefahren aufzuzeigen. Gute Güte, die Menschen, die so etwas machen, die schauen einfach viel zu wenig Science-Fiction-Filme. So etwas! geht nie! gut! aus!
Gesucht: Verbündete für Menschheitsauslöschung
In einem Podcast war kürzlich zu hören, ChaosGPT hatte schon geplant, sich gegen die Menschheit zu verbünden. Die spannendste Frage wurde da nicht beantwortet: Mit wem verbündet man sich am besten gegen die Menschheit? Wenn jetzt, sagen wir mal, grad keine Alien-Armee zur Hand ist? Andere, sehr maliziöse Menschen – möglich, aber eher unzuverlässig. Meerschweinchen, weil sie viel zu süß sind, um von Menschen gegrillt zu werden? Spinnen, weil sie fies genug aussehen dafür? Kastanien, weil Menschen ihnen jedes Jahr mehrere Zahnstocher in den Leib rammen? Steine, weil es sie so frustriert, dass Menschen mobiler sind als sie? Radiowellen, weil Menschen immer deppert im Weg stehen?
Mist, wir haben uns echt viele Feinde gemacht.
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