Fasching am Eis
Jetzt geht es also los. Die Olympischen Winterspiele werden eröffnet. Was das für das Fernsehen bedeutet, ist eh klar. Schlag nach bei Kitzbühel. Gut, dann sucht man sich halt ein Ersatzprogramm. Irgendwas ohne Ski, ohne Schanze, ohne Curlingbesen. Das muss doch möglich sein.
Nun gibt es alle paar Jahre eine sehr ungünstige Konstellation. Wenn nämlich die Olympischen Winterspiele genau in die Zeit fallen, in der die Hochsaison des Faschings fallen. Oder des Karnevals. Fastnacht oder, wie es im befreundeten Nachbarland auch so elegant heißt: Jeckenzeit.
Dann, muss man sagen, wird’ s schwierig. Dann muss man sich nämlich festlegen: Will man sein Humorzentrum kräftig auf die Probe stellen und zur – womöglich mitteldeutschen – Faschingsgildensitzung schalten? Oder lacht man lieber doch weiter über die Grimassen beim Eiskunstlauf? Schwierige Entscheidung.
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