Ein Stamperl Trump
Der „Dry January“ geht heute zu Ende, und er hat mir gutgetan. Noch besser wäre ein Trump-freier Jänner gewesen, aber leider: Unmöglich. Ich muss den Konsum von Medieninhalten zum US-Präsidenten mittlerweile dosieren – mehr als ein Stamperl Trump täglich schadet der Gesundheit.
Daher war das Binge-Watching, das ORF 1 am Donnerstag mit drei 45-minütigen Segmenten der Doku „Die Donald Trump Show“ veranstaltete, auch nicht durchzuhalten. Zumal die Zeiten, in denen der MAGA-Mann als unterhaltsam durchging, vollends vorbei sind.
Mit der permanenten Produktion verstörender Inhalte (bekannt als „Flood the Zone“-Strategie) sabotiert der Aufmerksamkeitsstaubsauger im Weißen Haus zudem jede Einordnung. Die Trump-Show, in der Sache unaktuell und im Stil eine Mischung aus hastigen Youtube-Reaktionsvideos und „House of Cards“, war somit auch eine Dokumentation des Scheiterns.
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