Besser nicht Fernsehfasten
In der „Tagesschau“ wurde man kürzlich darüber informiert, unter welches Motto die evangelische Kirche die Fastenzeit heuer gestellt hat. „Sieben Wochen ohne Härte“ lautet es, und gemeint ist quasi „Gewaltfasten“. Verzicht auf Fies-Sein, Schlecht-Denken, Sich-Gehässig-Gerieren. Für alle Bösewichter: Zwei Wochen sind schon geschafft! Für alle Nettigkeitsnutznießer: Es dauert noch fünf Wochen! Das lässt einen aber auch nachdenken darüber, auf was man sonst noch als Alternative zu Süßigkeiten und Alkohol verzichten könnte. Und Vorsicht, es geht nicht darum, was man sich als Verzicht von anderen wünscht. Das ist einfach. Blödschau-Fasten, Deppertred-Fasten, Im-Weg-Steh-Fasten wären da so die Top drei. Gar nicht mehr im Trend ist übrigens Fernsehfasten. Das ist auch sehr gefährlich. Wenn man sieben Wochen lang Garmisch-, Erzgebirge-, Steirerkrimi nicht sieht, weiß man am Ende gar nicht mehr, wo man ist.
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