Arme-Leute-Essen

Der ORF ging der Frage nach, wie gutes Essen in Sparzeiten möglich ist. Der Feind ist allerdings nicht nur der Geldmangel.
Dok 1

Was ist billiges Essen? Im Restaurant „Les Grands Buffets“ im französischen Narbonne gibt es ein All-You-Can-Eat-Angebot um 65,70 Euro, dafür kann man dafür Hummer, Trüffel und Käse schlemmen, so viel man will.

Für die „Dok 1“-Ausgabe am Mittwoch fuhr Lisa Gadenstätter nur bis Bad Ischl: Dort kredenzte die ORF-Journalistin mit dem Koch Christoph „Krauli“ Held ein qualitätvolles „10-Euro-Menü“. Ergänzt mit Exkursen über die Teuerung in der Gastronomie, Foodtrends und Ernährungssicherheit ergab das ein durchaus ergiebiges Reportagen-Sandwich.

Die abschließende Einsicht, dass sich aus einfachen Zutaten mit Sorgfalt und Ideen viel machen lässt, sättigte dann aber doch nicht ganz. Bequemlichkeit und Alltagsüberlastung sind nämlich mindestens so große Feinde des guten Essens wie die schmale Brieftasche. Da braucht es noch weitere Rezepte, die man nicht im Kochbuch findet.

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