Kolumnen
11/16/2018

Väter-Wickelwettbewerb

"Ohrwaschl": Väter werden gewickelt, das Sterberisiko sinkt, man gibt sich die Klingen in die Hand.

von Guido Tartarotti

Heute beginnt in Wiener  Neustadt das zweitwichtigste Ereignis des Jahres,  die berühmte „Baby-Expo“ (das kann nur bedeuten, dass dort Babys ausgestellt und die schönsten von ihnen mit Preisen ausgezeichnet werden). Höhepunkt  ist traditionell der „Väter-Wickelwettbewerb“. Auf den ersten Blick mag das seltsam erscheinen – sollte man nicht eher die Babys wickeln? Bei näherer Betrachtung ergibt es aber durchaus Sinn: Die Gesellschaft wird immer älter, man kann nicht früh genug lernen, wie man Väter wickelt.

Eine neue Studie hat ergeben: In einer Partnerschaft zu leben, senkt das Sterberisiko. Klingt nach einer guten Nachricht. Obwohl: Es ist zu befürchten, dass das Sterberisiko auch weiterhin für uns alle bei ca. 100 % liegt.

Im Magazin einer Buch-Kette stand kürzlich zu lesen: „In der Thalia-Buchhandlung geben sich die Publikumslieblinge die Klinge in die Hand.“ Vermutlich, um die Klinken zu kreuzen. Klinkt jedenfalls gefährlich.

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