Kundenbindung in Krisenzeiten: Profitieren Passagiere von Luftfahrtallianzen?

Luftfahrt-Experte Kurt Hofmann beantwortet jede Woche Fragen rund ums Fliegen. Diesmal geht es darum, was große Luftfahrtallianzen eigentlich bringen.
Kurt Hofmann
Ein Star Alliance Flugzeug startet vor der Skyline von New York.

Welche Vorteile haben Passagiere von großen Luftfahrtallianzen?

Antwort: Zu den Grundprinzipien der Luftfahrt-Allianzen gehören vereinheitlichte Buchungssysteme, aufeinander abgestimmte Flugpläne und das gegenseitige Anerkennen von Vielfliegerprogrammen unter den Airline-Partnern. Natürlich ist der Zugang zu den jeweiligen Airline-Lounges, aber auch Fast-Track-Lanes bei Sicherheitskontrollen, unter Vielfliegern und Statuskunden sehr geschätzt.

„Passagiere können von uns erwarten, dass unser Fokus auf modernste Technologie gerichtet ist, das Reisen noch digitaler zu gestalten“, erläutert Star Alliance-CEO Theo Panagiotoulias im KURIER-Gespräch am Flughafen Rom Fiumicino. Bereits heute nutze Star Alliance „Digital Services“ in einem Ausmaß wie niemals zuvor. Und in einer Welt mit viel Unsicherheiten, müssen Passagiere rasch bei etwaigen Problemen im Flugverkehr unterstützt werden. Apps, Tools etc. sollen Unregelmäßigkeiten entgegensteuern. Star Alliance ist mit 26 Fluggesellschaften und über 5.200 Flugzeugen die größte Allianz der Luftfahrt. Auch Austrian Airlines und Lufthansa (mit ihren Vielfliegerprogrammen wie Miles&More) sind Mitglieder dieser Allianz.

Die 1997 gegründete Star Alliance bietet täglich rund 17.500 Flüge zu 1.150 Flughäfen in fast zweihundert Ländern an. Und seit dem 1. April ist auch die italienische Fluggesellschaft ITA Airways offiziell Mitglied. „Es ist über elf Jahre her, dass wir zuletzt ein neues Airline-Mitglied in der Star Alliance-Familie begrüßen durften“, so Panagiotoulias.

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