Kolumnen
07/19/2020

Stauffenberg

Es ist gut, den 20. Juli nicht zu vergessen.

von Guido Tartarotti

Viele sich klug gebende Sätze sind derzeit zu hören und zu lesen, zum Thema Denkmäler: Wer hat ein solches verdient und wer nicht bzw. nicht mehr?

Heute vor 76 Jahren wagte eine Gruppe von Offizieren rund um Oberst Claus Schenk von Stauffenberg ein Attentat auf den großen Menschheitsverbrecher Adolf Hitler. Der Staatsstreich schlug fehl, und die meisten der Verschwörer wurden von den Nazis ermordet.

Für Stauffenberg gibt es  viele Gedenktafeln, nach ihm wurden Straßen, Schulen und Kasernen benannt.   Stauffenberg war und ist das, was man heute ein wenig pathetisch-hilflos als Held bezeichnet. Gerade deshalb, weil er ursprünglich den Nationalsozialismus begrüßte: Er erkannte, welche Barbarei dahinter stand und stellte fest, dass ihm nichts anderes übrig blieb, als zu handeln, wollte er nicht zum „Verräter am eigenen Gewissen“ werden.

Ja, es ist gut und wichtig, Stauffenberg und den 20. Juli nicht zu vergessen.

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