Kolumnen
12/27/2020

Ruhe

Über die Zeit zwischen den Jahren.

von Guido Tartarotti

Eine der schönsten Formulierungen unserer Umgangssprache lautet: „Die Zeit zwischen den Jahren.“ Die ist jetzt, zwischen Weihnachten und Silvester (manche meinen auch, sie dauert bis Dreikönig).

Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Nicht-Zeit: Die Zeit macht Pause, sie nimmt sich ein paar Tage Urlaub, um auszuruhen, auszuschlafen und alles zu verdauen, was sie zuletzt so schlucken musste.

Nun hat das Jahr manchen mehr Stille gebracht, als man aushalten kann. Dennoch ist die Gelegenheit jetzt gut, zur Ruhe zu kommen. Echte Ruhe, nicht nur die Abwesenheit von Geräusch – jene Ruhe, die sich allmählich mit guten Gedanken und Kraft füllt. Daher wollen wir jetzt gleich beginnen: Mit drei Zeilen Stille.

 

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