Kolumnen
07/27/2020

Quaken mit Kargel

Heißt es Quarantäne oder Karantäne? Und ist das überhaupt wichtig?

von Guido Tartarotti

Die Corona-Zeit warf  große Fragen auf. Zum Beispiel: Wenn Menschen schon fünf Minuten Maskentragen als unerträgliche Beschädigung ihres Wohlbefindens interpretieren, wie reagieren die dann auf wirklich arge Schicksalsschläge (Fußpilz, rote Ampel, ORF-Schlagershows)? Oder: Kann man Bananenbrot auch zum Einheizen verwenden, wenn man es schon nicht essen kann?

Und dann natürlich die wichtigste Frage von allen: Sagt man Kwarantäne oder Karantäne? (Man sagt ja auch nicht Kelle, Kal oder Kargel, argumentierten die Kw-Befürworter).  Die Antwort gibt jetzt ein Sprachwissenschaftler: Alle haben recht (das ist etwas, was der Österreicher nicht mag), aber die K-Sager haben ein bisschen rechter – weil das Wort Quarantäne nicht direkt aus dem Lateinischen nach Österreich kam, sondern auch französischen Migrationshintergrund hat.

„Quaken“ sollte man übrigens trotzdem mit Kw aussprechen, sonst drohen hässliche Missverständnisse.

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