Kolumnen
07/05/2020

Paradiesische Paradeiser: Wachstum als Paradigma auf dem Balkon

Über die Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen, noch lange vor der Ernte: Paradeiser als Salat oder doch als Ketchup oder pur?

von Katharina Salzer

Paradiesische Paradeiser. In der Früh vor und nach dem Tee. Am Abend gleich nach dem Heimkommen und vor dem Schlafgehen. Wie viel Freizeit kann man damit verbringen, den Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen? Viel. Gerade jetzt, wo die Paradeiser auf dem Balkon offensichtlich immer dicker werden. Hoffentlich hält das fragile Bambusstangen-Gerüst, das für das einst mickrige Pflanzerl geplant war, die Belastung aus. Auch die Konstruktion für die Paprika scheint ob des Wachstums unterdimensioniert.

Rot sehen. Doch schon jetzt frag ich mich, obwohl die Gefahr von Sturmschäden und Trockenheit während der Urlaubswoche, nicht gebannt ist: Was genau werden wir mit dem Geernteten kochen? Zwei gefüllte Paprika, vier in den Griechischen Salat hineinschnipseln (gemeinsam mit den 20 Paradeisern)? Die Tomaten zum besten Ketchup der Welt verarbeiten? Oder nur pur genießen? Die Erdbeeren waren übrigens bereits überreif, als die Entscheidung für die unverarbeitete Version ohne Zucker gefallen ist. Natürlich waren sie köstlich, wenn auch etwas weich.

Tipps.

1. Wer anderen Pflanzen als den seinen beim Wachsen zuschauen will, dem ist ein Besuch im Botanischen Garten in Wien zu empfehlen. Seit 1. Juli finden wieder Führungen statt. Telefonische Anmeldung unter 01/4277-564 01. Infos unter grueneschule.univie.ac.at

2. Wer keinen Balkon oder Garten hat, kann auch auf einer Selbsternte-Parzelle gärtnern. Infos unter selbsternte.at

3. Wer das längste Hochbeet es Landes sehen will, muss den Erlebnisgarten in City Farm Augarten in Wien besuchen (der KURIER berichtete über das Projekt)‚

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