Valentinstag

Was ist falsch daran, einem geliebten Menschen ein Geschenk zu machen? Nichts!
Wolfgang Kralicek

Jeder Österreicher hat heuer 85 Euro (!) für ein Valentinstagsgeschenk ausgegeben, und zwar im Durchschnitt (!!). Das hat die Wirtschaftskammer bekannt gegeben. Wenn Sie jetzt das Gefühl haben, ein Knauserer zu sein, dann war das Absicht. Denn vielleicht laufen Sie ja noch schnell zur Floristin oder gar zum Goldschmied, und wenn das viele Männer machen, dann stimmen die Fantasiezahlen der Wirtschaftskammer am Ende sogar. Self-fulfilling prophecy nennt man das.

Der ganze Valentinstag ist ein einziges Lockangebot: Die Konsumenten sollen dazu animiert werden, etwas zu kaufen, was sie eigentlich nicht brauchen. Normalerweise wird vor so etwas gewarnt, hier aber ist der Alarm deaktiviert. Es ist ja auch kein Problem: Nichts ist falsch daran, einem geliebten Menschen ein Geschenk zu machen. Und die wenigsten haben etwas dagegen, beschenkt zu werden.

Man ist aber kein schlechter Ehemann/ Freund/Liebhaber, wenn der Blumenstrauß nur 40 Euro gekostet hat oder man ganz darauf vergessen hat. Und jetzt muss ich noch schnell weg, Schatz.

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