Ende der Trockenzeit

Selten wurde so wenig getrunken wie heute. Und nie wurde so viel darüber geredet.
Wolfgang Kralicek

Wolfgang Kralicek

Gute Nachricht für alle, die sich am "Dry January" beteiligt haben: Heute ist der 1. Februar.

Die Idee, der Leber nach den vielen im Dezember geleisteten Überstunden (Charity-Punsch, Weihnachtsfeier Büro, Charity-Punsch, Weihnachtsfeier Familie, Silvester) eine Pause zu gönnen, zieht bereits so weite Kreise, dass bei den Bierbrauern im Jänner angeblich schon die Umsätze zurückgehen. Wobei: Der Bierkonsum ist auch im Rest des Jahres kontinuierlich rückläufig.

Sehr wahrscheinlich wurde in Österreich noch nie so wenig getrunken wie heute. Und ganz sicher wurde noch nie so viel darüber geredet, dass weniger getrunken wird. Es genügt den Menschen offenbar nicht, weniger zu trinken. Sie haben auch das starke Bedürfnis, das mit ihren Mitmenschen zu „teilen“. Manche tun das, weil sie gelobt werden möchten ("Nur zwei Achterl? Ich bin stolz auf dich, Bärli"). Bei anderen schwingt ein stummer Vorwurf mit ("ICH hab kein Alkoholproblem, Schatz").

Aber das nur nebenbei. Wie gesagt, heute ist der 1. Februar. Cheers!

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