Kolumnen
07/04/2021

Nur Hamilton darf

Autorasen auf öffentlichen Straßen ist relativ blöd.

von Guido Tartarotti

Was das schnelle Autofahren betrifft, gibt es seit Jahrzehnten eine sehr vernünftige Arbeitsteilung: Das Rasen übernehmen die Laudas, Hunts, Bergers, Sennas, Vettels und Hamiltons dieser Welt. Sie bekommen dafür abgesperrte Straßen, sogenannte Rennstrecken, wo sie keinem Unbeteiligten wehtun.

Und wir, die wir aufgrund mangelnden Talents zur Raserei andere Berufe ausüben, schauen mehr oder weniger begeistert zu – und wenn wir selber Auto fahren, wissen wir, dass wir nicht in einem Carbonfasercockpit sitzen und daher besser nicht 320 km/h schnell fahren.

Leider funktioniert diese Übereinkunft nicht immer. Corona – die Straßen waren fast leer – hat  viele zum Rasen verführt, die Zahl der Unfälle ist deutlich gestiegen. Vielleicht ist der Grand Prix von Österreich eine gute Gelegenheit, wieder einmal daran zu erinnern: Überhöhte Geschwindigkeit ist ziemlich blöd, wenn man nicht zufällig Hamilton heißt und ein Rennen fährt.

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