Kolumnen
06/07/2021

Kane Wiaschtln?

Der gnadenlose Kampf ums Bad-Buffet.

von Guido Tartarotti

In einem Bad gehört: „Bitte, die ham kane Wiaschtln! Des Garnelenklumpert brauch i ned, i wü Wiaschtln!“

In Österreichs Bädern droht ein Kulturkampf: Immer mehr Buffets verzichten auf die heilige Baddreieinigkeit Pommes-Langos-Schnitzelsemmel und setzen auf Bulgursalat, laotisches Beef Tatare oder sogar Tofugeschnetzeltes an Seetangreis (der KURIER berichtete). Wohin soll das noch führen? Das wäre so gesund, da muss sich der hauptberufliche Badbesucher ja ein Extrabier zuführen, um seinen Körper nicht zu verwirren!

Tatsächlich ist ein Badbesuch ohne in Ketchup ertränkte Pommes aus dem Papierstanitzel undenkbar. Es geht ja auch um die klassische Geruchsglocke, welche die Badeatmosphäre erst perfekt macht, diese elegante Aromakomposition aus Pommesfett, Tiroler Nussöl und Chlor. Außerdem muss man ja die Ameisen auf der Liegewiese füttern, das geht mit Pommes oder Eis am besten.

Merken Sie es? Es wird Sommer.

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