Mit Vierbeiner Christian unterwegs: Als es wirklich noch ein Hundewetter gab
Eis, einst der ständige Begleiter
Es ist schon ein paar Jahre her, als ich, oder besser gesagt die Familie, auf den Hund gekommen ist. Ein kleiner Vierbeiner, der mich zwang, meine zwei Beine in Bewegung zu halten. Unsere Dackelmischling Christian Heinz Markus (er hörte aber nur auf Jimmy, er war sehr eigenwillig) hatte wie viele seiner zugeordneten Spezies eine ziemliche Bewegungslust. Es war durchaus vorteilhaft, dass man mit ihm an der Leine laufen konnte (nebensächlich, wer nun mit wem lief, wer das Tempo vorgab).
Manchmal auch setzte ich ihn ins Auto und wir fuhren gemeinsam in die Waldviertler Landschaft, von der es ja sehr viel gibt. Freilich mied der Begleiter nicht zwingend Lacken und sonstigen Dreck. Aber ich achtete immer auf Reinlichkeit.
Auch bei meinem Auto musste man sich die Schuhe abputzen. Vor dem Aussteigen.
Ausnahmeerscheinung
Zumeist wurde ja nur der Schnee dreckig. Von dem gab es damals (alle jüngeren Leser aufgepasst!) nämlich überreichlich in und um die Heimatstadt Weitra. Und wenn es wirklich einmal minus 10 Gräder hatte, zogen sogar wir Waldviertler Jacken an. Ein Winter ohne Kälte, vor allem ohne Schnee – das gab es nicht, ein Hundewetter war es, wenn es im Winter Plusgrade hatte. Da schwitzten sogar die Vierbeiner, den gleichen, denen es zuletzt in den warmen Wintermonaten der vergangenen Jahre sogar im Pudelpulli fror.
Hunde sind auch nur Menschen, nichts mehr gewohnt. Mit den jüngsten Temperaturen kommen die wenigsten zurecht. Aber wie sagen wir: „So hobm die Leit wenigstens wos zum redn. Oder jammern.“
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