Schräger Jahreswechsel: Von Knallern zu Silvester und Ufos zu Neujahr

Manchmal sieht man auch UFOs
Wenn man in Gesellschaft läuft wie zu Silvester, kann das spannend sein. Noch aufregender ist kann es sein, wenn man alleine durch die Welt läuft ...
Harald Ottawa

Harald Ottawa

Laufen kann immer ein Erlebnis sein, mit oder ohne Menschen. Beim großen Trubel beim Silvesterlauf in Graz, wo man sah, dass die Österreicher doch sportbegeistert sind (es wollten mehr mitmachen als möglich war), aber auch beim einsamen „Durch-die-Stadt-Rennen“ am Neujahrstag.

Ich mag diese Läufe, wo man abschalten und in eine andere Gedankenwelt eintauchen kann. Da lief ich vor mich hin ... und plötzlich ... tauchte ein fliegender Traktor auf, der von einem Landwirt pilotiert wurde und dessen Gattin hinten am Anhänger saß. Der Traktor flog und wäre fast mit einem etwas zu schnell geratenen UFO kollidiert, durch das Ausweichmanöver stieg eine riesige Rauchwolke auf, der Landwirt verlor dabei seinen Hut (ich glaube, er war grau, das ist aber gar nicht so wichtig). 

Als ich mich bückte, um ihn aufzuheben, wurde ich von einem lauten Knall aus meinen laufenden Träumen gerissen. Ein paar Krawall-Feinspitze hatten noch ein paar Böller übrig. Freilich, das Alleinlaufen kann entspannend sein, auch wenn es ein bisschen ein Wegrennen von der Realität ist.

Ein Prosit dem Laufsport

Ganz und gar bei sich war man natürlich beim Silvesterlauf, wo man am Tag zuvor ebenfalls laufend Ausweichmanöver leisten musste. In meinem Fall, um dem schnelleren Typus an Läufern Platz zu machen. 

Dennoch war es ein Erlebnis, weil man rund elf Stunden vor dem Jahreswechsel für sich selbst, aber auch mit anderen, das Jahr Revue passieren lassen konnte. Und am Ende auch vorzeitig anstoßen konnte – auf einen sportlichen Jahresausklang. In Gesellschaft macht es doch mehr Spaß. Wenngleich man alleine auch was erleben kann.

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