Kolumnen
06.12.2018

Gehet hin und kaufet!

"Ohrwaschl": Schade, dass durch das romantische Gesülze der ursprünglich kommerzielle Sinn von Weihnachten komplett verloren geht.

„Schade, dass durch das romantische Gesülze der ursprünglich kommerzielle Sinn von Weihnachten komplett verloren geht“ (ein Originalzitat der Kabarettgruppe Gebrüder Moped; übrigens sehr zu empfehlen).

Und sie haben natürlich recht, die Mopeds. Seit einigen Jahren  gibt es immer mehr Versuche, Weihnachten umzudeuten in ein Fest des Friedens, des Zur-Ruhe-Kommens, des Innehaltens, manche nehmen sogar das Wort Besinnlichkeit in den Mund, ohne sich zu schämen. Solche  modernen  Tendenzen sind natürlich abzulehnen, wo kämen denn der Handel und die Wirtschaft hin, wenn jeder in der Gegend herumsitzt und besinnlich ist, wie es ihm passt, anstatt das Bruttoinlandsprodukt durch verantwortungsvolles Kaufen anzukurbeln?

Zum Glück ist am Samstag der 8. Dezember, das Hochfest des heiligen Euros, das traditionell durch hemmungslose Kaufexzesse gefeiert wird. Gehet hin und kaufet!