Kolumnen
11/13/2021

Faschingsmaske

Was Rio von Österreich unterscheidet ...

von Guido Tartarotti

„Der Karneval beendet die Depression der Menschen“, sagt die Chefin einer der Sambaschulen von Rio de Janeiro im KURIER-Interview. Bei uns hat man oft den Eindruck, der Fasching ist ein Ausdruck der Depression. Im Fernsehen gibt es Sketches zu sehen, deren Witz darauf beruht, dass sie keinen Sex will und er froh darüber ist. Und wenn bei einem Karnevalsumgang ein in ein Biene-Maja-Kostüm gefüllter dicker Mann hinter einen Baum speibt, gilt das als humoristisches Statement.

In Rio tanzen die Leute, weil das oft die einzige  Möglichkeit ist, der Lebensfreude Auslauf zu gewähren. Außerdem sind dort bereits 90 Prozent der Menschen geimpft, weswegen der Karneval diesmal wieder stattfinden kann.

Bei uns scheitern viele am Intelligenztest des  Aufsetzens eines Mund-Nasen-Schutzes (unter der Nase, unter dem Mund,  als Doppelkinnstütze, an einem Ohr hängend, mit der Hand vors Gesicht gehalten ... ). Frage: Schaffen die es überhaupt, eine Faschingsmaske aufzusetzen?

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