Eine royale Rebellin
100 Jahre wäre Ihre Majestät, die Queen, morgen geworden. Auch wenn ihr Tod schon beinahe vier Jahre zurückliegt, ist sie präsenter denn je. Eine große Modeausstellung "Queen Elizabeth II: Her Life in Style" im Buckingham-Palast (noch bis 18. Oktober) erinnert an die zahllosen öffentlichen Auftritte, die Elizabeth II. stets in Würde und in perfekter Garderobe auf der ganzen Welt absolviert hat.
Ihr Vater, König George VI., stirbt 1952 mit 56 Jahren und Elizabeth wird als älteste Tochter Königin. Der Kommentar ihrer Schwester Margaret: "Du armes Ding." "Ich hatte keine Ausbildungszeit", wird Elizabeth II. später zitiert. "Regentschaft ist kein Studienfach." Ein Lächeln zeigt sie selten, eiserne Disziplin schon eher.
Ein einziger Akt des Ungehorsams macht die Runde
Es passiert während der Schulzeit. Der Vorfall hält die königliche Gouvernante Marion Crawford in ihrem Buch "The Little Princesses" fest: Während der Französisch-Stunde drangen seltsame Geräusche aus dem Klassenzimmer.
"Ich fand die Lehrerin erschüttert und vor Entsetzen wie erstarrt vor. Die Prinzessin hatte plötzlich rebellierend aus Langeweile ein großes, ornamentales, silbernes Tintenfass über ihren eigenen Kopf gegossen."
Crawford schreibt, dass Elizabeth da saß "mit Tinte, die an ihrem Gesicht hinunterlief und langsam ihre goldenen Locken blau färbte." Die Französischlehrerin musste "sich zurückziehen und Wasser trinken!"
Aber es gibt noch eine Geschichte. Ertappt wird die Queen im November 2000 als sie einem verletzten Fasan während einer Jagdpartie auf ihrem Landsitz Sandringham einfach den Hals umdreht. Und im "Sunday Mirror" ist unter der Schlagzeile "Die Killer-Queen" der Fotobeweis.
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