Kolumnen
09/30/2021

Don Camillo und Peppone

Derzeit kann man wieder überall die schöne Sportart des Messens mit zweierlei Maß beobachten.

von Guido Tartarotti

Derzeit kann man wieder überall die schöne Sportart des Messens mit zweierlei Maß beobachten.

Die Gleichen, die jetzt vor der Umwandlung der Steiermark in eine Sowchose und der Errichtung eiserner Vorhänge auf Semmering und Pack warnen, fanden vor nicht langer Zeit nichts dabei, Kickl zum Minister für Inneres, Abschiebungswesen und Pferdefragen zu machen.

Und die, die bereits „Faschismus!“ schreien, sobald jemand beim Sprechen auf die Gender-Pause vergisst, das Wort Leistung erwähnt oder es wagt, sich seines männlichen Geschlechts nicht angemessen zu schämen, stoßen sich nicht daran, dass sich eine Partei kommunistisch nennt, also eine Ideologie im Namen führt, die  Millionen Tote zu verantworten hat.

Es gab übrigens einmal, als die Bilder noch schwarz-weiß waren, eine Film-Serie namens „Don Camillo und Peppone“: Ein katholischer Pfarrer und ein kommunistischer Bürgermeister, in tiefer Hassliebe verbunden.

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