Kolumnen
08/31/2020

Das Wundermittel

Finnische Forscher suchen ein Medikament gegen den Kater. Warum fragen sie nicht Asterix?

von Guido Tartarotti

Dass das Ganze ausgerechnet Forschern aus Helsinki eingefallen ist, kann kein Zufall sein (die finnischen Nationalsportarten sind ja Schweigen, Wodkatrinken, Skispringen und Humppa-Tanzen, und das alles gleichzeitig in der Sauna). Also: Für eine Studie wurde die Wirkung eines möglichen Wundermittels gegen Kater untersucht – zu diesem Zweck mussten sich Freiwillige unter ärztlicher Kontrolle besaufen, oder, wie man in Österreich sagt: blunzieren.  Für manche klingt das vermutlich nach einem Traumjob.

Dabei braucht es überhaupt kein neues Wundermittel gegen Kater – wie alle Asterix-Leser wissen, gibt es das längst: Man werfe Marmelade, Pfeffer, Salz, Nieren, Feigen, Kernseife, ein ungerupftes Huhn, Honig, Pfefferoni, Blutwurst, Eier und  Granatapfelkerne in einen Topf und koche daraus eine Suppe (siehe Band 18, „Die Lorbeeren des Cäsar“). Die Folge: Die Römer haben fortan keine Angst mehr vor dem Kater – und saufen sich in den Untergang.

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