Kolumnen
04/05/2020

Was wir tun werden

Wenn alles vorbei ist.

von Guido Tartarotti

Hinausgehen und einander aus weniger als einem Meter Distanz umarmen (und bei Bedarf und gegenseitiger Sympathie auch küssen).

Zuhausebleiben, weil wir das dann dürfen und nicht mehr müssen, und weil wir draufgekommen sind, dass uns ein Meter Distanz eh ganz recht ist.

Die Masken abnehmen (und uns wundern, wie wir darunter aussehen). Die Masken auflassen, weil wir von Beruf entweder Faschingsnarr oder Bankräuber sind.

Essen gehen. Laufen gehen (wegen zuviel Essen).

Flirten.

Nicht flirten (weil wir festgestellt haben, dass wir ganz gut mit uns alleine auskommen).

Dankbar sein, dass wir noch da sind. Uns in Liebe an die erinnern, die nicht mehr da sind.

Sehr genau darauf achten, dass uns die Regierenden unsere Freiheiten, die wir ihnen jetzt leihweise überlassen haben, wieder zurückgeben.

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