Dunja Sowinetz und Hanna Mannsberger

© Burgtheater / Arö

Kiku
01/11/2020

Umbau auf offener Bühne und Weg von da nach dort

Weiterer KiKu-Probenbesuch bei „Kriegerin“ des Burgtheater Studios – nun schon im Vestibül.

von Heinz Wagner

Aus den Tribünen aus rohen Holzbrettern sind wie steinerne Stufen anmutende Treppen geworden. Die Bühnenbauer_innen des Burgtheaters machen’s möglich. Die Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener samt einigen Profis aus dem großen Haus übersiedelten von der Probebühne nun an den Spielort für „Kriegerin“, ins Vestibül.

Mit zur Probe gehörte am ersten Tag auch ein Gang durch einen Teil des Kellers – erst so kommen Darstelller_innen, die links abgehen und später rechts wieder auftreten von der einen auf die andere Seite ohne quer über die Bühne latschen zu müssen.

Die beiden Treppenelemente werden von den Schauspieler_innen immer wieder selber während des Spiels gedreht, um sich beispielsweise in die Regale eines Supermarkts, aber auch in eine Wohnung oder einen kellerartigen Zufluchtsort zu verwandeln.

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Gemma, gemma...

Geprobt wird an dem Tag als der Kinder-KURIER dabei war, unter anderem eine Szene im Supermarkt. Die Hauptfigur des auf dem gleichnamigen Film aufbauenden Stücks, Marisa (Hanna Mannsberger), die hier jobbt, lässt ihre Mutter (Dunja Sowinetz) ganz schön hängen. Die muss alles allein herrichten. Kurz vor Ladenöffnung heißt's dann aber allerhöchste Eisenbahn "gemma, gemma..."Marisa - „kein Nazi, aber rechts“ – ist beschäftigt mit Telefonaten, wurde doch einer aus ihrer Gruppe verhaftet. Als sie sich dann endlich doch bequemt an die Kassa zu setzen, weigert sie sich „sowas zu bedienen“ – Flüchtlinge, die mit Gutscheinen aus ihrer Unterkunft zahlen wollen.

kriegerin_probe_anja_zwei2.jpg

Text, Blicke, Mimik, Körpersprache

 

Wie kann so manches auch „nur“ mit Blicken, mit Gesten, mit Mimik und Körperhaltung ausgedrückt werden, ohne es mit Worten aussprechen zu müssen – daran wird mit Regisseurin Anja Sczilinski geprobt. Vor allem aber stehen eher die technischen Abläufe, das Drehen und Verschieben der Treppenelemente usw. bei diesem Probenbesuch auf dem Programm. Und die allererste Szene – die allerdings bis zur Premiere geheim bleiben soll.

Follow@kikuheinz

Hier geht’s zur KiKu-Reportage – samt Interviews mit vielen der jungen Darsteller_innen sowie der Regisseurin – vom ersten Probenbesuch vor Weihnachten.

Szenenfotos aus einer der letzten Proben

Hannah Mannsberger (Marisa), Alice Prosser (Svenja)

Dunja Sowinetz (Andrea, Hausfrau, Sevenjas Mutter), Alice Prosser (Svenja), Wolfram Rupperti (Oliver, Svenjas Vater)

Dunja Sowinetz (Bea, Verkäuferin, Marisas Mutter), Hanna Mannsberger (Marisa)

Hanna Mannsberger (Marisa), Johannes Ayrle (Sandro)

Viktoria Azer (Melanie), Alice Prosser (Svenja), Merlin Miglinci (Benny)

Hanna Mannsberger (Marisa), Johannes Ayrle (Sandro)

Paul Winkler (Rasul, junger Geflüchteter), Pilar Borower (Jamila, Rasuls Schwester, Geflüchtete), Flora Egbonu (Niku Warda, Besitzerin der Imbissbude)

Paul Winkler (Rasul, junger Geflüchteter), Pilar Borower (Jamila, Rasuls Schwester, Geflüchtete)

Merlin Meglinci (Benny), Alice Prosser (Svenja), Alex Kapl (Clemens, Politiker/Kunde)

Paul Winkler (Rasul, junger Geflüchteter), Hanna Mannsberger (Marisa), Pilar Borower (Jamila, Rasuls Schwester, Geflüchtete)

Alice Prosser (Svenja), Johannes Ayrle (Sandro)

Viktoria Azer (Melanie), Hanna Mannsberger (Marisa), Alice Prosser (Svenja), Johannes Ayrle (Sandro)

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