EXPO 2012: Pavillon am Ozean

Sie haben noch nie ein Gebäude errichtet, trotzdem entwarfen die Architekten von soma den Expo-Pavillon in Süd-Korea. Jetzt wurde das Bauwerk in Yeosu eröffnet.
Ein modernes, weißes Gebäude mit geometrischen Mustern steht im Wasser.

Der zentrale Themenpavillon ist das wichtigste Gebäude der Weltausstellung in Süd-Korea. Er ist 36 Millionen Euro teuer und 6900 Quadratmeter groß. Geplant wurde er von soma, einem vierköpfigen Architektenteam aus Österreich, das davor weder ein Projekt gebaut, noch ein Büro oder eine Webseite hatte. Trotzdem konnten Stefan Rutzinger und Kristina Schinegger die südkoreanischen Bauherren überzeugen.

Das futuristische Gebäude der Expo 2012 in Yeosu, Korea, mit Menschen davor.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Das futuristische Gebäude der Expo 2010 in Shanghai bei Nacht.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Menschen betreten oder verlassen ein modernes, weißes Gebäude.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Das moderne, weiße Gebäude zeichnet sich durch seine geschwungene Fassade und die vertikalen Lamellen aus.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Das futuristische Gebäude hat eine wellenförmige Fassade und einen Vorplatz mit Passanten.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Mehrere zylinderförmige Gebäude im Bau, umgeben von Gerüsten und Kränen.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Mehrere Baukräne stehen an einer Baustelle am Wasser.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Eine große Struktur im Bau, umgeben von Gerüsten und einem Kran, spiegelt sich im Wasser.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Blick zwischen zwei Schiffskörpern im Bau auf das Meer.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Eine abstrakte Skulptur aus Stahl und Metall unter blauem Himmel.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Zwei große, sich verjüngende Betonstrukturen im Bau mit Gerüsten und Stahlträgern.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Zwei große, unfertige Gebäude mit orangefarbenen Stahlträgern auf einer Baustelle.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Ein Architekturmodell des Expo 2012 Yeosu Korea Pavillons.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean
Ein Architekturmodell eines modernen, weißen Gebäudes mit geschwungenen Formen.

EXPO 2012: Pavillon am Ozean

Wettbewerb

Eine Gruppe von vier Personen posiert für ein Gruppenfoto.

Im Wettbewerb gegen 135 internationale Einreichungen haben sie den Zuschlag für den Bau des Expo-Pavillons in Yeosu erhalten, der diesen Freitag eröffnet wurde. Den Entwurf haben die Absolventen der Universität für angewandte Kunst zum Thema Meer – "The Living Ocean and Coast" – eingereicht. Für eine vorgelagerte Insel der Hafenstadt ist ein geschwungener Bau mit Aussichtsterrassen und Dachgärten entstanden. Kegelförmige Betonteile wirken vom Meer her wie eine abgeschliffene Felsformation.

Am Festland ist der Pavillon mit einer kinetischen Fassade verkleidet. Sie ist mittels beweglicher Lamellen veränderbar und erinnert an einen riesigen, gestrandeten Fisch. Tagsüber regulieren sie den Lichteinfall im Foyer und in den Ausstellungsräumen. Außen erzeugt das versetzte Öffnen und Schließen eine wellenartige Bewegung auf der Oberfläche.

Nach Sonnenuntergang ziehen LEDs die Aufmerksamkeit auf sich – und zwar nicht nur während der Weltausstellung: Der Expo-Fisch soll danach zum Wahrzeichen für Einheimische und zur Attraktion für Touristen werden.

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