Gute Nachrichten sind Mangelware

So viel Krise kann gar nicht sein: die Lebenszufriedenheit im Lande ist hoch.
Michael Bachner

Glaubt man hierzulande ans Märchen von der Insel der Seligen?

von Mag. Michael Bachner

über Krise und Lebenszufriedenheit

Sind die Österreicher ignorant und sehen die Auswirkungen der Krise nicht? Oder glaubt man hierzulande ans Märchen von der Insel der Seligen? Nein, harte Fakten unterstreichen den Wohlstand und Umfrageergebnisse (fast 80 Prozent) untermauern die hohe Lebenszufriedenheit der Österreicher.

Die Zeiten werden jedoch härter, die internationale Konjunkturflaute macht auch vor Österreichs Grenzen nicht halt. Schließlich wird der heimische Wohlstand zu fast 60 Prozent im Ausland erwirtschaftet. Daher ist der innere Zusammenhalt, der sogenannte soziale Friede gleich bedeutsam wie Wachstum und Steuerquote. Deshalb schadet es auch nicht, sich die Schattenseiten der positiven Entwicklung bewusst zu machen: Von der Bildung über die Armut bis hin zum Energieverbrauch und Verkehr gibt es zig Bereiche mit gehörigem Verbesserungspotenzial.

Im Ausland gilt Österreich teils als "Idylle in der Euro-Zone" (© Wirtschaftswoche). Dennoch sind 1,4 Millionen Menschen grob gesprochen arm oder armutsgefährdet. Niemandem aus dieser Bevölkerungsgruppe hilft der Hinweis auf die niedrigste Arbeitslosenrate in der EU. Verschlechtert sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt jedoch, ist den Betroffenen am wenigsten geholfen.

 

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