Fotografie ohne Kamera

Bis Mai sind in Köln Werke des amerikanischen Fotokünstlers Man Ray zu sehen.
Ein älterer Mann mit Brille und Ring berührt seine Nase.

Für die Werke des amerikanischen Fotokünstlers Man Ray (1890-1976) wurde sogar ein neuer Begriff eingeführt: "Rayographien". Dabei legte er Objekte auf Fotopapier und bestrahlte sie mit Licht. So entstanden Fotografien ohne Kamera. " Man Ray wollte nicht Fotograf sein", sagte der Kurator der Ausstellung, Bodo von Dewitz. Er habe mit Leidenschaft den Versuch der Fotografie durchlaufen, die Realität abzubilden.

Dieses Realitäten sind noch bis zum 5 Mai im Museum Ludwig in Köln zu sehen. Neben den "Rayographien" zeigt die Ausstellung auch 44 Porträtfotos - darauf abgebildet sind unter anderem Pablo Picasso und Henry Miller. Auf der Rückseite der Bilder bewertete Ray die Personen mit einer Punktzahl zwischen 1 und 20. Picasso gab er 17, Miller nur 9 Punkte. Die gezeigten Werke stammen aus dem Archiv des Fotosammlers L. Fritz Gruber, das das Museum Ludwig vor kurzem erworben hat. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Mai zu sehen.

Impressionen der Ausstellung

Eine Frau mit dunklem Lippenstift und vielen Armreifen posiert.

Eine Frau mit geschlossenen Augen und verschränkten Händen im Gesicht.

Ein Schwarzweißporträt einer jungen Frau mit dunklen Haaren und intensivem Blick.

Ein Schwarz-Weiß-Porträt von Man Ray mit seinem Namen in roter Schrift oben.

Ein handgeschriebener Brief aus Paris vom 23. Juni 1962 an „Dear Fritz“.

Das Cover eines Buches mit dem Titel „Man Ray“ zeigt eine Frau und verschiedene Objekte.

Das Cover des Buches „Man Ray: Les Mannequins“ mit Porträtaufnahmen und dem Schriftzug des Künstlers.

Ein Mann mit Brille und Anzug steht vor einem Brunnen.

Ein Mann mit Hut raucht eine Zigarette, während eine Frau ihn anlächelt.

Ein Mann mit Brille und eine Frau mit Hut stehen vor geparkten Autos.

Weitere Infos: www.museum-ludwig.de

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