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KURIER verlost 4x2 Tickets für Grafenegg
Ein Orchester spielt vor Publikum unter einem modernen Bühnendach.

Für Rudolf Buchbinder ist Antonin Dvořaks h-Moll-Cellokonzert schlicht «das perfekte Konzert». Wer könnte ihm hier widersprechen? Auch Julia Hagen, einstige Meisterschülerin von Heinrich Schiff und mittlerweile in die erste Reihe ihrer Profession aufgestiegen, gerät sofort ins Schwärmen: «Es ist vielleicht das schönste Cellokonzert». Der Melodienreichtum Dvořaks findet an diesem Abend mit dem European Union Youth Orchestra unter der Leitung des spanischen Dirigenten Gustavo Gimeno in Anton Bruckners Sechster Symphonie einen monumentalen Widerpart. Allerdings stecken in den großen Werken Bruckners stets auch weit ausgesungene lyrische Abschnitte: Niemand schrieb schönere Adagios als Bruckner in seinen späten Symphonien, zu denen die Sechste gerade schon gezählt werden darf. Gemeinsam mit der Fünften und Siebten ist sie die einzige vollendete seiner Symphonien, die ihr Schöpfer nie überarbeitet hat. 

 

 

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