Genuss
31.07.2018

In Österreich droht kein Pommes-frites-Mangel

Landesweit ist die Erdäpfelernte durchschnittlich. Generell ist die Situation besser als in Deutschland.

Während in Deutschland wegen langer Hitze und Trockenheit die Kartoffeln schlecht wachsen und sich Pommes-frites-Fans schon über ausreichenden Nachschub sorgen, kann man für Österreich entwarnen. "Die Situation ist weit besser als in Deutschland", sagte Franz Wanzenböck, derzeit oberster Austro-Erdäpfelbauer, am Dienstag zur APA. "Österreichweit ist mit einer durchschnittlichen Ernte zu rechnen."

Ausreichend Niederschlag in Anbauregionen

Der Obmann der Interessensgemeinschaft Erdäpfelbau erklärte, dass es in allen Anbauregionen außer in drei Bezirken - Mistelbach, Korneuburg und Hollabrunn (alle in Niederösterreich) - ausreichend Niederschlag gab. Kartoffeln für Pommes werden laut dem Landwirt und Fachmann vor allem in der Gegend von St. Pölten und im Marchfeld angebaut, "wo es genug Feuchtigkeit für ein adäquates Wachstum gab".

Mit den Erzeugerpreisen, die die Bauern lukrieren, zeigte sich Wanzenböck aber nicht ganz zufrieden. Der Kilopreis liegt derzeit um rund 25 Prozent bzw. rund 7 Cent tiefer als noch vor einem Jahr. Derzeit bekommen Landwirte 18 Cent je Kilo, vor einem Jahr waren es 25 Cent.

Bis Mitte August werden noch Frühkartoffeln geerntet. Danach gibt es wieder Spätkartoffeln.