© APA/dpa-Zentralbild/Jens Wolf

Genuss
09/29/2018

Französisches Baguette soll Weltkulturerbe werden

Französische Bäcker wollen damit das landestypische Gebäck schützen - so wie belgisches Bier und neapolitanische Pizza.

Das französische Baguette soll Weltkulturerbe werden. Darum kämpfen die französischen Bäcker, nachdem bereits die belgische Bierkultur und die neapolitanische Pizza von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden. Sie werden dabei von Staatspräsident Emmanuel Macron prominent unterstützt, berichteten Nachrichtenagenturen Samstagnachmittag. Neu ist der Vorstoß allerdings nicht - bereits im Jänner diesen Jahres wurde das Thema breit diskutiert - der KURIER berichtete:

Die Aufnahme in die Liste sei nötig, um die typisch französische Backware zu schützen, argumentiert die Bäckerzunft. Die Anzahl der klassischen französischen Bäckereien ist in den vergangenen Jahren immer mehr zurückgegangen. Dass verstärkt auf gefrorenen Teig, der nur aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz zusammengesetzt sein sollte, zurückgegriffen wird, der vor dem Verkauf aufgebacken wird, empört Puristen.

Unklar ist allerdings, ob überhaupt ein Franzose das Baguette erfunden hat. Historische Quellen schreiben das Bäckern aus Neapel oder dem österreichischen Artillerie-Offizier August Zang zu, der in den 1830er-Jahren nach Paris gezogen ist und dort eine Wiener Bäckerei eröffnet hat.

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