Auf Besuch in der Schinkenmanu­f­ak­tur Thum

Mundwässernd: wie man Qualität herstellt und wie sie aussieht.

Von den Niederungen industrieller Massenfertigung weit entfernt: Roman Thum. Diese Beinschinken genießen den allerbesten Ruf. Gerade auch bei den deutschen Nachbarn. Die Nachfrage größer als das Angebot. So hat es jeder gute Produzent gerne. Denn sonst heißt es: Preiskampf! Das Fett eines Mangalitzabeinschinkens ist auch sein Kapital. Wer es nicht mag, hat manches nicht verstanden. Denn dieses Fett hat sich die Sau mit Genuß und Mühe angefressen. Es schmeckt. Gefäßchirurgie für zarte Schinken und Kalbszunge: das Pökeln über die Arterie. Zartheit und Saftigkeit garantiert. In der kleinen Manufaktur wird täglich an einem anderen Produkt gearbeitet, zum Beispiel an Rinderschinken. Disziplin ist keine Frage für einen gewissenhaften Fleischhauer. Interessant, was in diesen Würsten alles nicht drin ist. Doch so eitel ist Roman Thum nicht, dass er seinen Kunden nur eigene Produkte anbieten würde. Nicht, wenn es diese zarte Bio-Salami aus der Maremma gibt. Und Wein, und Sugos, und und und vom Produzenten LaSelva.

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(KURIER.at) Erstellt am
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