freizeit
10/27/2014

PlusMinus

Dornbacher Straße, Wien 17. Beim Vorbeifahren entdecken wir auf Nr. 86 ein kleines Geschäft namens „Bauernladen“ und halten an, um schnell Butter und Brot zu kaufen. Schon beim Betreten fallen uns Produkte auf, mit denen wir nicht gerechnet hätten: tolle Käse, Brot von Kasses, Schinken von Tschürtz. Beste Qualität also. Die Chefin hinter der Theke lässt uns hier kosten und da naschen, unserem Junior drückt sie ein Weckerl in die Hand. Diese Frau liebt ihre Waren und wir verlassen voller Köstlichkeiten ihr Geschäft.

von Heidi Strobl

Vier Erwachsene mit zwei Kleinkindern mittags bei „Mario“, Lainzer Straße 2, Wien 13. Wir bitten den Kellner um Malsachen für die Kids. „Der Kollege bringt sie.“ Die Malsachen kommen nie. Wir bestellen ein Bier. Das Bier kommt nie. Das (sehr gute!) Essen wird serviert, es fehlen aber drei Bestecke. „Der Kollege bringt sie.“ Die Bestecke kommen nie. Wir holen sie selbst von anderen Tischen. Wir bitten um die Rechnung. Der Kellner bringt sie rasch, sieht die 200 beigelegten Euro und fragt: „Auf wie viel soll ich Ihnen herausgeben?“ Wir gehen – ohne Trinkgeld zu geben.

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