The Devil Wears Prada 2: Wie sich die Mode in 20 Jahren verändert hat
Der Teufel trägt Prada 2006 vs. 2026 – Die Überzeichnung von einst hat dem Film Kultstatus eingebracht. Was sich geändert hat.
Vor 20 Jahren durfte die Mode in „Der Teufel trägt Prada“ laut sein, überzeichnet und sofort verständlich.
Andy Sachs’ Wandel von der unscheinbaren Praktikantin zur selbstbewussten Fashionfigur war fast schon plakativ.
Andy 2006:
Typischer Patricia-Field-Mix: Burberry-inspirierter Trench, Argyle-Rock à la Marc by Marc Jacobs, blauer Knit von J.Crew, Coach-ähnliche Crossbody-Bag, Vintage-Schal.
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Andy 2026:
Kalkweißer „Quiet Luxury“-Look: Phoebe-Philo-Shirt, Nili-Lotan-Hose, Prada-Schuhe, Barton-Perreira-Sonnenbrille – stilistisch angekommen.
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Miranda Priestly verkörperte mit präzise inszenierten Outfits Macht und Kontrolle.
Ein entscheidender Faktor dabei war Einschränkung – viele Designer wollten ihre Kleidung nicht zur Verfügung stellen, das Stylingteam musste kreativer kombinieren und stärker inszenieren. Diese Zuspitzung verlieh den Looks ihre ikonische Wirkung.
Miranda 2006:
Schwarze Jacke mit Goldknöpfen und Epauletten, weiße Seidenbluse, gestreifter Bleistiftrock. Typisches Patricia-Field-Styling, zählt zu Miranda Priestlys ikonischsten Looks.
Miranda 2026:
Meryl Streep in einem hellgrauen Outfit von Sa Su Phi. Der minimalistische Schnitt drückt ruhige Eleganz und moderne, kontrollierte Autorität aus.
Ikone und Realität
Heute zeigt sich Mode zurückhaltender. Im Vergleich wirken neuere Interpretationen subtiler, realistischer und stärker von aktuellen Strömungen wie „Quiet Luxury“ geprägt. Klare Statements weichen feineren Nuancen, Silhouetten werden reduzierter, Farbwelten ruhiger.
Das Ergebnis ist näher an der Realität – aber oft weniger wiedererkennbar. Früher erzählte Mode laut und eindeutig, heute eher leise und differenziert. Was einst als ikonisch galt, wirkt heute fast überhöht – während moderne Looks durch ihre Zurückhaltung überzeugen wollen.
Filmplakat - Der Teufel trägt Prada 2
©2026 20th Century StudiosZum Teufel!
Das Filmplakat hat's in sich: Meryl Streep in Balenciaga Couture, überschwappend opulent. Anne Hathaway im modernen Quiet-Luxury-Mix von Chanel. Emily Blunt zwischen Dior-Tailoring und Peter-Do-Struktur. Stanley Tucci im klassischen Luxury-Suiting im Stil von Tom Ford und Armani.
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