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freizeit Essen & Trinken
04/01/2020

Kochen zu Hause: Diesmal mit jamieoliver.com

Sein Internet-Auftritt ist eigentlich noch besser als Bücher und Fernsehen zusammen. Jamie Oliver im Test.

von Florian Holzer

Gut, manche mögen jetzt meinen: Jamie Oliver, kennt man doch, der Brite mit der schlechten Aussprache, der immer so viel Olivenöl und Zitrone und Chili verwendet, alles mit der Hand angreift und wahnsinnig reich geworden ist … Nur: Jeden Cent, den er verdient hat, ist der Mann aus Clevering, Essex, auch wert.

Denn nicht nur, dass seine Kochbücher veritable Nachmittags-Lektüre und seine TV-Shows durchwegs Bildungsfernsehen sind – sein Internet-Auftritt ist eigentlich noch besser als Bücher und Fernsehen zusammen, beziehungsweise werden hier die beiden Elemente großartig miteinander verbunden: unzählige Rezepte, eines besser und schöner als das andere, gut und durchaus wortreich erklärt, schönes, ruhiges Layout und sehr gute Übersichtlichkeit; und dann ein paar Videos, von denen man einfach den Blick nicht abwenden kann.

Wie man Mangos problemlos schälen kann, ist umso lehrreicher, probier ich morgen gleich.

Etwa wenn Jamies Sohn Buddy zeigt, wie man eine Makrele filetiert – man zittert richtig mit dem kleinen Buben mit! – oder wenn der legendäre Gennaro Cotaldo seine noch legendärere Bolognese macht, im Freien, vor einer Hauswand – da geht einem das Herz auf! Gut, Austern kann der eine oder andere von uns vielleicht besser aufmachen als Jamies Austern-Beauftragter Pete, das Lehr-Video ist aber dennoch super. Wie man Mangos problemlos schälen kann, ist dafür umso lehrreicher, probier ich morgen gleich … Vor allem aber: Hier ist alles perfekt produziert, man sieht, dass Vollprofis am Werk sind. Einziger Nachteil: Englisch muss man halt können. Das lernt man auf der Jamie-Oliver-Seite aber schnell und nachgerade genussvoll.

www.jamieoliver.com, keine Anmeldung oder Registrierung notwendig

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