© Thomas Apolt/Brandstätter Verlag

freizeit Essen & Trinken
04/17/2020

Erinnerung an die Kindheit: Grießschmarren

Dieser Grießschmarren hat die Transformation ins Heute geschafft: flaumig und mit eleganten Beilagen.

von Heidi Strobl

Zutaten für 4 Personen

Zubereitungszeit: 1 Stunde / Kalorien: ca. 520 kcal/Person

Für den Grießschmarren:

500 ml Milch
60 g Butter
eine gute Prise Salz
90 g Weizengrieß
4 Eier
20 g Maisstärke
80 g Kristallzucker
Butter und Kristallzucker für die Form

Für den Rhabarber in Himbeersaft:

400 g Rhabarber
250 ml Himbeersirup
100 g TK-Himbeeren
1 EL Maisstärke, in 2 EL kaltem Wasser angerührt
Abrieb und Saft von 2 Limetten
Zucker nach Geschmack
Staubzucker zum Bestreuen

Die Zubereitung

1 Für den Grießschmarren Milch mit Butter und Salz aufkochen. Grieß einrieseln lassen, mit dem Schneebesen schnell durchrühren, mit einem Kochlöffel weiterrühren. Gut 2–3 Minuten durchkochen, bis sich die Grießmasse vom Boden löst und etwas von der Butter aus der Masse austritt. Zur Seite stellen.

2 Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Eier trennen, Dotter mit dem Schneebesen mit der Maisstärke glatt rühren. Abgekühlte Grießmasse mit dem Rührbesen der Küchenmaschine schaumig aufschlagen. Dotter-Stärke-Mischung langsam dazugeben und weiterschlagen. Eiweiß cremig aufschlagen, Zucker in 3 Portionen dazugeben, zu festem Schnee ausschlagen. Schnee unter die Grießmasse heben. Ein Reindl mit Butter ausfetten und mit Kristallzucker ausstreuen. Masse in die Form geben, ca. 40 Minuten goldbraun backen.

3 Rhabarber putzen (schälen nicht nötig) und quer zur Faser in 1 cm dicke Stücke schneiden. Rhabarberstücke mit Himbeersirup und Himbeeren mischen und einmal aufkochen lassen. 2 Minuten köcheln und mit der angerührten Maisstärke abbinden, einmal aufkochen. Zur Seite stellen, mit Limettenabrieb und -saft und evtl. Zucker abschmecken.

4 Grießschmarren aus dem Ofen nehmen und mit einer Palette in grobe Stücke reißen, anzuckern. Mit Himbeer-Rhabarber und Waldmeistereis (siehe Kochinspiration vorige Seite) servieren.

Das Rezept ist aus dem Buch „Salzkammergut“, Katharina Seiser & Lukas Nagl, Brandstätter Verlag, 35 €